FOSVelos 21 (2022-23)

Schnelle Grüsse

Im Dezember 2022 startete mit dem Veloprojekt eine Zeit voller unvergesslicher Momente. Aus einem Haufen von Rohren sollten in den nächsten Monaten unsere Liegevelos entstehen. In diesen Monaten haben wir sehr viele neue Sachen über das Handwerk des Fahrradbaus gelernt und dabei auch wie man Partys in der Werkstatt macht. Mit ein bisschen Stress haben wir es noch geschafft, unsere Rahmen pünktlich zum Pulverbeschichten abzugeben. Danach montierten wir noch die restlichen Teile am Velo, von den wichtigsten, den Rädern bis zu den unwichtigsten, den Bremsen. So waren unsere Velos rechtzeitig fertig, um einen Wochenendausflug an die Spezi zu machen, wo wir zur Feier des Tages mit Spezi anstiessen. 

So war, ehe wir uns versahen, der 3. Juni, unser Abreisetag da. Wir starteten voller Vorfreude, Nervosität und einem vollgepackten Velo in das Abenteuer. Dabei merkten wir, dass wir beim Velofahren sehr gut herunterfahren konnten, doch davor mussten wir immer irgendwo hochfahren. Auf der Hinreise bis Korsika fuhren wir über den Splügenpass, der uns sehr viele Nerven und Anstrengungen kostete. Jedoch war es das mehr als wert, da wir danach endlich in Italien waren und die Köstlichkeiten von Italien verkosten konnten. Was jedoch nicht so köstlich war, waren die italienischen Strassen mit den vielen Schlaglöchern und Steinen.

Trotzdem sind wir nach sieben Tagen wohlbehalten in Genua angekommen und mit der Fähre nach Korsika gefahren. Danach ging es fünf Tage über Korsika bis hin zum Meer, wobei wir einige anstrengende Pässe meistern mussten, jedoch jedes Mal zur Belohnung die schönsten Landschaften sahen. Nach einer kurzen Fährfahrt und einigen Kilometern durch Sardinien sind wir dann auch endlich bei den Segelschiffen in Cannigione angekommen. Noch am selben Abend legten wir ab und in einer wunderschönen Bucht wieder an. Die nächsten Tage genossen wir das Segel-Life in vollen Booten, bis es dann in grossen Etappen wieder heimging. Es war wirklich ein sehr schönes Projekt, in welchem wir wirklich jede Sekunde voll genossen hatten. Danke auch an euch vom Verein, dass ihr uns das ermöglicht habt. 

Unfassbar schnelle Grüsse von der Velogruppe

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